Hintergrundinformation

Lerntherapie

Was macht man in der Lerntherapie?

individuell ans Kind angepasst – systematisch und integrativ – wissenschaftlich fundiert

Manchmal bleiben Schulerfolge trotz großer Bemühungen aus, die Lernmotivation nimmt immer mehr ab. Und trotz Nachhilfe ist kein Ziel in Sicht! Bauchschmerzen und Unwohlsein können weitere Folgen dieser Abwärtsspirale sein, aus der man sich so gerne befreien möchte!

In meiner lerntherapeutischen Praxis arbeite ich integrativ, d. h., dass während der Therapie neben dem Kind auch dessen Eltern und sein Umfeld, wie auch Institutionen, berücksichtigt werden. Die integrative Lerntherapie widmet sich den Kindern, die eine individuelle Förderung benötigen, bspw. wegen einer Teilleistungsschwäche, wie der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Aber auch andere Gegebenheiten wie AD(H)S, Schulangst oder Hochbegabung können Lernschwierigkeiten hervorrufen. Im ganzheitlichen Sinne wird an die Stärken des Kindes angeknüpft und individuelle Lernstrategien werden entwickelt. Dabei werden alle Sinneskanäle eingebunden: Neben der „traditionellen“ visuellen (sehen) und auditiven (hören) Ausrichtung spielt auch der kinästhetische (spüren/fühlen) Sinn eine wesentliche Rolle. Selbst aber auch der gustatorische (schmecken) und olfaktorische (riechen) Sinn können durch unterschiedliche Methoden eingebunden werden. Unterstützend fließen – je nach individueller Neigung des Kindes – Elemente bspw. aus der Kinesiologie (BrainGym), dem Entspannungstraining und dem Neurolinguistischen Programmieren (NLP) in die Behandlung ein.

Was versteht man unter der tiergestützten Lerntherapie?

Lernen ist nur in einem entspannten Umfeld möglich und wird durch das gegenseitige Vertrauen zwischen Lernendem und Lerntherapeuten getragen. Oftmals ist der Beziehungsaufbau durch negative Erfahrungen erschwert, sei es durch Erfahrungen in der Schule oder erfolglosen Therapieversuchen. Wie soll nun die Motivation und das „Vertrauen-Fassen“ (sich selbst und anderen gegenüber) des Kindes gefördert werden? Tiere können hierbei einen positiven Einfluss nehmen. Durch die Arbeit mit dem Tier wird das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet, das auch beim Aufbau einer Bindung zu einem Neugeborenen eine wesentliche Rolle spielt. Das Kind und auch das Tier fassen Vertrauen, wodurch die Arbeit produktiv gefördert werden kann. Die Einbindung eines Tieres geschieht dabei auf unterschiedliche Weise, individuell an das Kind und auch das Tier (!) angepasst. Kind und Tier wählen sich dabei gegenseitig!